Ein Tag wie bei der Berufsfeuerwehr
Wie sieht eigentlich eine Schicht bei der Berufsfeuerwehr aus?
Das durften unsere Mitglieder der Jugendfeuerwehr am Wochenende vom 15. bis 17.08. selbst herausfinden.
Am Freitagabend trafen sich alle Beteiligten an der Feuerwehr, um ihre Quartiere für das Wochenende zu beziehen und sich einzurichten. Nach einem leckeren Abendessen ließen sie den Abend am Lagerfeuer ausklingen.
Am nächsten Morgen starteten alle voller Vorfreude um 7:30 Uhr in den Tag. Nach einem stärkenden Frühstück erfolgte um 9:00 Uhr die Fahrzeugübergabe an die Jugendfeuerwehr für ihre 24-Stunden-Schicht.
Der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten: Es ging zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage, die sich allerdings als Fehlalarm herausstellte. Anschließend stand Zuhören und Üben auf dem Plan – das Vorgehen einer Gruppe im Löschangriff wurde trainiert.
Die beiden darauffolgenden Einsätze waren besonders spannend: Zunächst ging es zu einem Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen, danach zu einem Containerbrand, bei dem sogar ein echtes Feuer gelöscht werden konnte.
Doch eine große Pause war unseren jüngsten Kameraden nicht vergönnt. Kurz darauf wurden sie zu einer Tragehilfe alarmiert, bei der uns die Feuerwehr Ottendorf-Okrilla mit der Drehleiter unterstützte. Außerdem galt es, eine Ölspur zu beseitigen und einen Grillbrand zu löschen. Zwischendurch stand noch eine Ausbildungseinheit auf dem Programm: die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer.
Und als die Jugendfeuerwehr schließlich dachte, es ginge zur Nachtruhe, folgte noch ein weiterer Einsatz: Ein umgestürzter Baum musste mit der Bügelsäge von der Straße entfernt werden. Danach war jedoch wirklich Schlafenszeit und alle konnten sich etwas erholen.
Am nächsten Morgen, kurz vor Schichtende, hieß es noch einmal „Alarm!“ – diesmal zu einem Brand auf einem Grundstück. Nachdem auch dieser gelöscht war, hatte die Jugendfeuerwehr ihre Schicht erfolgreich gemeistert. Nach einer kurzen Fahrzeugübergabe ging es für alle um 10:00 Uhr erschöpft, aber stolz, nach Hause.
Wir möchten an dieser Stelle ein großes Lob an unsere Jugendfeuerwehr aussprechen: Ihr habt diese anspruchsvolle Schicht mit Bravour gemeistert und euch hervorragend geschlagen – auch in anstrengenden und brenzligen Situationen.
Außerdem danken wir allen Beteiligten herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung und die gelungene Organisation.











































