Montag, 20. Juli 2026
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Beiträge mit Tag ‘Freiwillige’

Rödertalpokal 2024 in Ottendorf-Okrilla

Nachdem der Wettkampf am 01.06.2024 aufgrund einer unklaren Wetterlage abgesagt wurde, konnten wir am Samstag, den 17.08.2024, den Rödertalpokal in Ottendorf-Okrilla im Stadion der Freundschaft austragen. Bei strahlendem Sonnenschein und sehr warmen Temperaturen traten insgesamt 33 Mannschaften in der Disziplin Gruppenstafette gegeneinander an.

Schon vor unserem ersten Lauf waren zahlreiche Fans und aktive Kameraden aus unserer Ortswehr vor Ort, um keinen Lauf zu verpassen. Eltern, Freunde, Familie und Bekannte sowie die aktiven Kameraden feuerten uns kräftig an. Auch die Leitung unserer Ortswehr ließ es sich nicht nehmen, uns an diesem großen Tag, für den wir die letzten Monate hart trainiert haben, zu unterstützen.

In den verschiedenen Altersklassen gab es immer wieder beeindruckende und schnelle Läufe, die unsere Jugendfeuerwehr als Ansporn nahm. Die Pausen zwischen den Läufen beider Mannschaften nutzten wir, um uns auszuruhen. Allein das warme Wetter war schon anstrengend. Trotzdem wärmten wir uns vor jedem Lauf auf und dehnten uns.

Nachdem der zweite Lauf unserer kleinen Mannschaft absolviert war, konnten sich die Mitglieder erst einmal mit einem Teller Nudeln zum Mittagessen stärken. Die große Mannschaft musste noch warten, bis ihr zweiter Lauf vorbei war. Mit vollem Magen lässt es sich bekanntlich nicht schnell rennen.

Gegen 13:30 Uhr konnte dann die Siegerehrung stattfinden. Dabei wurden in den Altersklassen erstaunliche Zeiten erreicht, an denen wir uns in den nächsten Jahren orientieren wollen.

In der WG2 (Jungen/Mädchen bis 14 Jahre) konnten wir uns mit einer Zeit von 2:43 Minuten den 13. Platz von 18 Mannschaften sichern.

Unsere große Mannschaft (WG4 Jungen/Mädchen bis 18 Jahre) erreichte mit einer Zeit von 2:03 Minuten den 6. Platz von 10 Mannschaften.

Wir möchten uns bei allen Zuschauern vor Ort bedanken. Ein großer Dank geht auch an die Jugendwarte der Freiwilligen Feuerwehr Ottendorf-Okrilla für die Organisation und Durchführung.

Der größte Dank gilt jedoch unseren Jugendwarten Stefan Derber und Alexander Hesse. Dank des harten Trainings und (leider auch) der Pause während der Sommerferien war es ein erfolgreicher Tag.

Zusatzdienst Gefahrgutzug Bautzen

Samstag den 22. April 2023 konnte wir mit unserem Dekon-P nach Schmorkau fahren um dort mit dem Gefahrgut Zug Nord des Landkreises Bautzen unsere Geräte aufzubauen.
Mit dabei waren die Feuerwehr Schmorkau mit ihrem KdoW ABC, dem HLF 20 und dem GW-Strahlenschutz, sowie die Feuerwehr Lauta mit ihrem LF-KatS, die Berufsfeuerwehr Hoyerswerda mit dem GW-G und die Feuerwehr Hoyerswerda Altstadt mit ihrem MTW vor Ort.
Bei dem Dienst, mit dem Thema Gerätekunde, wurden die Pumpentechnik vom GW-G und das Abdichtmaterial aufgebaut. Außerdem wurden die Dekonduschen aus Schmorkau und Hoyerswerda aufgebaut.

Natürlich wurden die verschiedenen Stationen durch die jeweiligen Gruppen, sowie durch den Zugführer des GGZ Nord Danny Lohse erklärt, so auch neue Technik wie ein Magnetbasiertes Abdichtgerät.

Wir bedanken uns recht herzlich beim GGZ Nord und der Feuerwehr Schmorkau für diesen Ausbildungsdienst.

 

 

Zusatzdienst „Technische Hilfeleistung“ der freiwilligen Feuerwehr Medingen

An diesem Wochenende hieß es für die Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Medingen „Schneiden, Spreizen, Sägen!“.

Am 27.07. um 8:00 Uhr starteten wir in einen Zusatzdienst zum Thema „Technische Hilfeleistung“.
Bei diesem Zusatzdienst gingen wir auf verschiedene Möglichkeiten ein, uns einen schnellen Zugang an einem verunfallten Fahrzeug zu verschaffen und anschließend eine patientengerechte Rettung durchzuführen.

Im Step-by-Step-Verfahren wurden uns verschiedene Möglichkeiten beigebracht, wie wir im Einsatzfall am besten mit unseren eigenen Gerätschaften arbeiten können.
Dabei wurden nacheinander zwei verschiedene Unfallszenarien dargestellt, wobei es beim ersten Szenario „PKW unter Trailer“ hieß, weswegen wir eine Seitenöffnung mittels hydraulischem Rettungsgerät durchgeführt haben. Beim zweiten Szenario wurde dann die Kreativität, mit dem Szenario „PKW auf Dach im Graben“, gefragt. Wir entschlossen uns bei diesem Szenario die seitliche Schiebetür zu entfernen. Theoretisch hätte dieser Zugang bereits ausgereicht. Zusätzlich haben wir dann das Fahrzeug in der Mitte fast komplett durchgesägt und mittels Kettensatz und hydraulischen Geräten das Fahrzeug in der Mitte gefalten, um eine noch größere Öffnung zu schaffen.

Im Speziellen ging es an diesem Wochenende um die Handhabung der Geräte sowie um die Aufgaben, welche dabei anfallen. Dabei wurde zur Erkundung des Fahrzeuges das AUTO-Schema (A-ustretende Betriebsstoffe, U-nterboden, T-ankdeckel, O-berflächen) angewendet. Danach ging es an die Arbeit, zuerst musste das Fahrzeug stabilisiert werden, um ein mögliches Wegrollen zu verhindern. Dabei wurde die Luft aus den Reifen gelassen, um ein Rollen zu erschweren und Platz für den eingeklemmten Fahrer zu verschaffen. Speziell beim zweiten Szenario wurde dann mittels einer Säbelsäge das Fahrzeug in der Mitte fast komplett durchgesägt. Nachdem das geschafft war, wurde das Fahrzeug mittels einem Kettenzug und dem hydraulischen Spreizer auseinander gezogen. Um die Wirkung zu vergrößern wurde der hydraulische Zylinder genutzt, um das Fahrzeug, welches auf dem Dach lag, zusammenzuklappen.

Nach einer Reinigung der Gerätschaften und einer kleinen Stärkung, konnte der Dienst gegen 14:00 Uhr beendet werden.



Wir bedanken uns beim Kameraden Kellner für die Organisation und Durchführung. Für die Vorbereitungen bedanken wir uns bei den Kameraden Hesse, Vogel, Kellner und Exner.
Ebenfalls vielen Dank für die großzügige Spende des Fahrzeuges bei der Familie Exner.

Einsatzübung der Feuerwehr Medingen

Zum Dienst am 18. April 2023 stand das Thema Gruppe im Löschangriff auf dem Plan. Da die Firma C+C Krug GmbH aus Medingen seit kurzer Zeit einen neuen Feuerwehrplan hat, wurde beschlossen, diesen Dienst hier als Einsatzübung stattfinden zu lassen um zu schauen, ob die neuen Vorgaben auch funktionieren. Außerdem waren bei uns einige Kameraden das erste Mal bei so einem Szenario dabei und der Gruppenführer konnte sich auch das erste Mal nach seiner Ausbildung beweisen.

Einsatzstichwort für uns, war B1 unklare Rauchentwicklung. Vor Ort wurde in Erfahrung gebracht, dass 2 Personen noch vermisst werden. Nach öffnen des Tores und dem Feuerwehrschlüsseldepot wurde zuerst die Lage erkundet und anschließend die Lage auf B2 erhöht. Während dessen baute die Mannschaft eine stabile Wasserversorgung auf und der Angriffstrupp rüstete sich mit Atemschutz aus. In dieser Phase kam die Freiwillige Feuerwehr aus Großdittmansdorf mit zu Unterstützung hinzu.

Nachdem die Wasserversorgung stand, ging es zur Menschenrettung. Diese erfolgte über das Verwaltungsgebäude und zum anderen in die Kellerräume. Beide Personen wurden gerettet, Erstversorgt und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.

Nachdem die Rauchentwicklung ausfindig gemacht werden konnte, wurde diese abgestellt und das Einsatzszenario konnte beendet werden. Alle Gerätschaften wurden aufgeräumt und verlastet und am Ende stand eine Auswertung an, bei der alle relevanten Punkte angesprochen wurden.

 

Wir bedanken uns bei der Firma Krug zum Bereitstellen der Örtlichkeit und dem anschließenden Essen, sowie bei der Feuerwehr Großdittmansdorf für ein weiteres Mal gute Zusammenarbeit.

 

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